Die Sache mit den Zielen: Definieren und Erreichen

Die Sache mit den Zielen: Definieren und Erreichen

Ziele klingen erst einmal ganz wunderbar, die Umsetzung gestaltet sich dann aber oftmals schwieriger als erwartet. Anfangs herrscht noch reinste Euphorie, doch schon bald kommen erste Zweifel auf. Die gesetzten Zielen und nicht zuletzt auch die eigenen Person werden in Frage gestellt. Aus den ersten (Selbst)Zweifeln entstehen mit der Zeit immer größere Blockaden und am Ende findet sich schnell mindestens einen Grund, warum das Ziel sowieso nie zu erreichen war. Ein bekanntes Szenario? Keine Angst wir helfen. Hier erfahrt ihr worauf es bei der Zielerreichung wirklich ankommt!

1. Sich selbst hinterfragen!

Bevor es an die Frage nach den eigenen Zielen geht, sollte noch eine ganz andere Frage im Vordergrund stehen. Nämlich die der eigenen Identität. Um den ersten Schritt zu gehen ist es hilfreich, seine eigene Person bestmöglich zu kennen. Wer sich über seine eigenen Werte, Ideale und Interessen im Klaren ist, wird später leichter Ziele entwickeln können und ist motivierter diese Ziele auch langfristig zu verfolgen. Dieser entscheidende Vorteil spiegelt sich nicht nur in privaten Angelegenheiten wieder, sondern kann auch als ganz entscheidender Wegweiser im beruflichen Alltag fungieren. Wer seinen Selbstwert kennt, wird diesen auch dementsprechend bedienen und einsetzen. Die eigene (Arbeits-)Einstellungen passt sich dann automatisch den zu erreichenden Zielen an. Das eigene Denken hinterfragt infolgedessen nicht mehr nur Ziele, sondern ist vorrangig auf deren Erreichung ausgelegt.

2. Ziele den eigenen Interessen anpassen

Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, das Gefühl nicht weiterzukommen oder Sonntags schon Bauchschmerzen wegen der bevorstehenden Woche? Das bedeutet nicht gleich, dass es an der Zeit ist den Job an den Nagel zu hängen und Perlentaucher auf Haiti zu werden. Aber es ist an der Zeit umzudenken und alte Muster und Ziele zu hinterfragen, damit chronische Langeweile und Unlust nicht zum täglichen Begleiter werden. Oftmals reichen schon kleinste Veränderungen im Handeln, Denken oder Umfeld aus, um sich wieder neuen Zielen anzunehmen. Folgende Fragen können zur Klärung behilflich sein: Wie steht es um meine jetzigen Ziele? Sind es wirklich meine Ziele oder habe ich sie von Anderen übernommen? Geh ich meine Ziele systematisch und voller Begeisterung an, oder möchte ich nur andere Menschen beeindrucken? Nur wer weiß warum etwas tut, bringt auch den nötigen Mut und Ehrgeiz mit etwas zu verändern.

3. Ressourcen richtig einsetzen

Jetzt heißt es sich richtig zu positionieren und und die selbsternannten Ziele an die eigenen Stärken anzupassen. Auch hier fällt es demjenigen leichter, der sich bereits in Vorfeld mit der eigenen Identität auseinander gesetzt hat. Dann können als nächstes die eigenen Ressourcen richtig verteilt und eingesetzt werden. Somit bleiben Ziele keine Ergebnisse mehr in der Zukunft, sondern werden das Resultat aus mehreren durchdachten Teilzielen. Mit diesem Schritt werden Ziele auf eine realistische Ebene geholt, die auch tatsächlich erreichbar ist. Somit können die eigene Motivation und Bereitschaft, sich für seine Ziele einzusetzen, deutlich gesteigert werden.

4. Den Fokus nicht verlieren

Die wichtigsten Schritte zur erfolgreichen Zielerreichung sind vollbracht und nun heißt es durchhalten. Eine gute Planung im Vorfeld verspricht zwar nicht, dass sich zukünftig nichts in den Weg stellt. Dennoch ist der Umgang mit Hürden, schwierigen Situation oder Krisen deutlich einfacher und es kann mit einem starken Profil souveräner entgegengewirkt werden. Denn auch hier zählt, wer weiß was er möchte, ist bereit mehr zu riskieren, vertraut auf seine Stärken und bleibt zuversichtlich. Die Bereitschaft durchzuhalten und Verantwortung zu übernehmen überwiegt und man bleibt mit gesteigerter Eigeninitiative am Ball.

Autor: dm